http://www.pooool.net
pooool ist eine Plattform, die sich neben der Vernetzung vor allem auch mit inhaltlichen Themen wie dem Umgang mit Copyrights, medialen Archiven, Forschung und Entwicklung, beschäftigt.
-- netzwerk zur förderung des austauschs und der kooperation --
pooool ist eine plattform, an der sich visualistInnen und andere medien-künstlerInnen beteiligen können, um innerhalb einer struktur aktiven austausch mit kollegInnen zu betreiben, neue projekte, partnerschaften und neue formen der zusammenarbeit zu entwickeln und zu praktizieren.
durch die schaffung eines offenen online-archivs soll den beteiligten künstlerInnen die möglichkeit geboten werden, eine für sie relevante öffentlichkeit zu erreichen und gemeinschaftsproduktionen (z.b. visuelle ≥remixes„) zu realisieren.
den rezipientInnen, fördernden unternehmen, institutionen, veranstaltern und kundInnen soll das pooool einen transparenten einblick in das schaffen der beteiligten kunstschaffenden bieten, sowie die möglichkeit, direkt über das netzwerk mit künstlerInnen für potentielle aufträge bzw. projekte in kontakt zu treten.
-- forschungs- und entwicklungsplattform für präsentation und kommunikation in (audio)visuellen medien --
akteurInnen der plattform, spezialistInnen und interessentInnen im bereich (audio)visuelle medien haben im rahmen des pooool die möglichkeit, ansätze und theorien weiterzuentwickeln und zu realisieren. kernbereiche sind dabei
-- basis eines verwertungsrechtlichen modells für visuell-mediale werke --
abgeltung und bewertung von nutzungsr- und verwertungsrechten, tantieme, wertbestimmung am kunstmarkt ˆ eindeutige regelungen zu diesen bereichen existieren in der video-kunst, mit ausnahme von filmproduktionen für kinos und festivals bzw. von werbefilmen, kaum oder garnicht.
analog zu der klaren regelung im audiobereich soll es im pooool zwischen urheberInnen, nutzerInnen und juristischen expertInnen zu einer einigung auf ein verwertungsrechtliches modell kommen, das im künstlerischen und inhaltlichen schaffensprozess ständig auftretenden phänomene des kopierens und verfremdens bewusst in den vordergrund stellt und damit sichtbar, nachvollziehbar und vor allem bewertbar macht. dies soll teilnehmerInnen im netzwerk zum sichtbarem weiterarbeiten und andocken von sequenzen veranlassen ˆ zu neuproduktionen, die in diesem mehrstufigen schaffensprozess zu einer wertsteigerung führen.
ausgehend von österreich wird das potential gesehen, ein solches modell international zu akzeptanz und anwendung zu bringen.
initiatorInnen
Alex Gelny, Jan Lauth, Julia Zdarsky
kontakt:
pooool
Jadengasse 6/1, 1150 Wien
Alex Gelny ag@eyem.at
http://www.pooool.net
